✦ Nanny anstellen in der Schweiz · Arbeitgeberregeln 2026

Nanny anstellen in der Schweiz — welche Pflichten Ihr Haushalt übernimmt, und die drei legalen Wege

Wer in der Schweiz eine Nanny anstellen will, wird im selben Moment Arbeitgeber. Ab dem ersten Franken schuldet Ihr Haushalt AHV, einen Lohn auf oder über dem NAV-Minimum 2026 von CHF 20.35 pro Stunde, Unfallversicherung, Ferienlohn und eine gesetzliche Kündigungsfrist. Diese Seite führt jede einzelne dieser Pflichten auf, rechnet sie ehrlich durch und vergleicht die drei legalen Wege — auch jenen, der günstiger ist als wir.

★★★★★4.9in der Schweiz · aus 536 Kundenbewertungen seit 2019Schweiz
Nanny anstellen in der Schweiz — eine Nanny betreut zu Hause ein kleines Kind, während die Familie die Arbeitgeberpflichten trägt
Für Eltern geschrieben, nicht für Stellensuchende
NAV Hauswirtschaft 2026
CHF 20.35/Std. Minimum
Ohne Ausbildung · alle Kantone ausser Genf
AHV ab dem ersten Franken
Hausarbeit kennt keine untere Lohngrenze — die Regel für CHF 2’300 gilt hier nicht
BVG-Eintritt bei CHF 22’680
Wird die Schwelle überschritten, wird die berufliche Vorsorge in Ihrem Namen obligatorisch
Was diese Seite anders macht: Die Mindestlöhne 2026, nicht die letztjährigen — CHF 19.95 ist ein Wert von 2025Das AVG-Risiko von CHF 40’000, das die Familie trifft und nicht den ArbeitsvermittlerAlle drei legalen Wege durchgerechnet, auch der günstigste — und das sind nicht wir

Nanny anstellen in der Schweiz — die Kurzfassung

Zuerst die direkte Antwort, denn die meisten Familien kommen zu dieser Frage, wenn die Betreuung längst läuft und nirgends angemeldet ist.

Kurz gesagt

Eine Nanny anstellen heisst in der Schweiz: Sie beschäftigen jemanden im eigenen Haushalt. Es gibt keinen selbständigen Nanny-Status, auf den sich eine Privatfamilie berufen könnte, und keine Grenze, unterhalb derer Hausarbeit von den Sozialversicherungen ausgenommen wäre. Ab der ersten Stunde sind Sie Arbeitgeber: Sie melden sich bei Ihrer kantonalen Ausgleichskasse an, rechnen AHV, IV, EO und ALV ab, versichern sie gegen Unfall und stellen einen Lohnausweis aus.

Auch der Lohn ist keine reine Privatsache. Der eidgenössische NAV Hauswirtschaft setzt in allen Kantonen ausser Genf verbindliche Mindeststundenlöhne, und Kinderbetreuung fällt ausdrücklich darunter. Ab Januar 2026 gelten CHF 20.35 ohne Ausbildung, CHF 22.30 mit vier oder mehr Jahren Erfahrung oder einem EBA und CHF 24.55 mit einem EFZ — ohne Ferien- und Feiertagszuschlag, ab durchschnittlich fünf Wochenstunden bei derselben Familie.

Es gibt drei legale Wege, und diese Seite vergleicht sie fair. Weg eins ist die direkte Anstellung mit einem Lohnabrechnungs-Abo wie quitt oder Clino — in barem Geld tatsächlich der günstigste, im Rechenbeispiel unten rund CHF 38.40 pro tatsächlich geleisteter Betreuungsstunde. Weg zwei ist ein privater Arbeitsvermittler, der die Person findet und Ihnen die Arbeitgeberrolle trotzdem überlässt. Weg drei ist ein betreuter Dienst, bei dem der Anbieter Arbeitgeber ist.

Rundil ist Weg drei. Wir stellen die Nanny an, deshalb meldet Ihr Haushalt nichts an und trägt weder AHV, BVG und UVG noch Lohnadministration. Sie erhalten eine Rechnung zu CHF 42, 47 oder 54 pro Stunde zzgl. 8,1% MwSt., pro Kind, mindestens zwei Stunden, und zahlen nur geleistete Stunden. Das ist pro Stunde mehr Bargeld als die direkte Anstellung — entscheiden Sie unten, ob Ihnen die Differenz das wert ist.

Die drei legalen Wege, verglichen noch vor allem anderen

Jede ehrliche Fassung dieser Entscheidung beginnt mit dem Eingeständnis, dass es drei davon gibt — und dass der günstigste nicht der ist, den wir verkaufen.

Fast jeder Text zu diesem Thema stammt von jemandem, der genau einen Weg zu verkaufen hat. Wir gehören zur dritten Sorte, nehmen Sie das also als Prüfstein für den Rest der Seite: Wenn Sie Zeit für eine seriöse Suche haben und bereit sind, Arbeitgeber zu sein, ist die direkte Anstellung mit einem Lohnabrechnungs-Abo der günstigste legale Weg, Betreuung ins eigene Zuhause zu holen.

Weg 1 — direkt anstellen plus Lohn-Abo am günstigsten

Sie finden die Nanny, Sie unterschreiben den Vertrag, Sie sind Arbeitgeber. Ein Abo wie Clino (CHF 19.90 pro Monat, 26 Kantone) oder quitt übernimmt Anmeldung, Lohnabrechnung, die AHV- und UVG-Meldungen, die Quellensteuer und den Lohnausweis.

Was Sie gewinnen: die tiefsten Stundenkosten der drei Wege und die volle Kontrolle darüber, wer bei Ihnen zu Hause ist.

Was Sie tragen: die Suche, die Referenzgespräche, den Strafregisterauszug, die Ferien- und Feiertagsstunden, die Sie bezahlen und für die Sie keine Betreuung erhalten, den Lohn im Krankheitsfall, die Kündigungsfrist — und den Tag, an dem Ihre einzige Betreuungsperson krank anruft.

Weg 2 — ein privater Arbeitsvermittler Sie bleiben Arbeitgeber

Ein Arbeitsvermittler sucht, prüft und stellt Kandidatinnen vor und stellt der Familie dafür eine Gebühr. Sobald die Betreuung beginnt, sind Sie trotzdem Arbeitgeber: Der Vertrag läuft zwischen Ihrem Haushalt und der Nanny, und jede Pflicht weiter unten gehört Ihnen.

Was Sie gewinnen: Die Suche ist erledigt, von jemandem mit einem Pool an Kandidatinnen, den Sie über ein Inserat nie erreichen würden.

Was Sie tragen: die gesamte Arbeitgeberrolle, dazu eine Gebühr. Kein Schweizer Anbieter, den wir finden konnten, publiziert seine Gebühr an Familien, deshalb nennt diese Seite keine Spanne. Dazu kommt eine Bewilligungsfrage und eine Busse, die bei der Familie landet — beides weiter unten.

Weg 3 — betreuter Dienst, der Anbieter stellt an ohne Arbeitgeberrolle

Der Anbieter stellt die Nanny an und liefert Kinderbetreuung als Dienstleistung. Ihre Familie unterschreibt keinen Arbeitsvertrag, meldet sich bei keiner Ausgleichskasse an und reicht nichts ein.

Was Sie gewinnen: keine Lohnabrechnung, keine AHV, BVG oder UVG in Ihrem Namen, Ersatz bei Krankheit und Ferien, geprüfte Betreuungspersonen, die Haftung beim Anbieter, keine Kündigungsfrist.

Was Sie tragen: einen höheren Stundenpreis und ein Stück weniger Kontrolle — Sie kaufen eine Dienstleistung, statt eine Person anzustellen.

Lesen Sie die Wege als drei Produkte, nicht als drei Preise für dasselbe Produkt. Weg eins bringt Ihnen eine Angestellte, Weg drei abgedeckte Betreuungsstunden. Der Arbeitgeberteil weiter unten ist so geschrieben, dass er Ihnen nützt, auch wenn Sie uns nie buchen.

Was Sie gesetzlich schulden: AHV, IV, EO und ALV ab dem ersten Franken

Das ist die Pflicht, die Familien am häufigsten falsch einschätzen, und die mit den unnachsichtigsten Grenzregeln.

Arbeit in einem Privathaushalt ist ab dem ersten verdienten Franken beitragspflichtig — kein Minimum, keine Ausnahme nach dem Muster „sie macht ja nur ein paar Stunden“. Ihr Haushalt meldet sich als Arbeitgeber bei der kantonalen Ausgleichskasse an, zieht ihren Anteil an AHV, IV, EO und ALV ab, legt den Arbeitgeberanteil dazu und rechnet in dem Rhythmus ab, den die Kasse vorgibt.

Zwei Ausnahmen kursieren in Elternforen, und keine davon leistet, was Familien glauben. Die Regel für CHF 2’300 gilt für Hausarbeit überhaupt nicht: Eine Nanny mit CHF 1’800 Jahreslohn ist voll beitragspflichtig. Die Haushaltsgrenze von CHF 750 gilt nur für Angestellte bis 25 Jahre, und nur, wenn sie die Beiträge nicht verlangt. Wird sie überschritten, wird der ganze Jahreslohn beitragspflichtig.

Sozialversicherungsgrenzen, die Familien bei einer Nanny am häufigsten falsch anwenden
Grenze, von der Sie gelesen habenGilt sie für eine Nanny?Was tatsächlich passiertWer entscheidet
CHF 2’300 geringfügiger LohnNeinFür Hausarbeit ausgeschlossen — die Beitragspflicht beginnt beim ersten FrankenBundesrecht
CHF 750 pro Haushalt und JahrNur bis Alter 25Wird sie überschritten, wird der ganze Jahreslohn beitragspflichtigSie darf die Beiträge trotzdem verlangen
„Sie stellt mir als Selbständige Rechnung“NeinDen Status bestimmt die Ausgleichskasse, nicht die ParteienKantonale Ausgleichskasse
„Das läuft bar unter Bekannten“NeinSchwarzarbeit, mit Nachzahlungen und SanktionenKantonale Behörden
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Das vereinfachte Abrechnungsverfahren und die Grenze, an der es endet

Für kleine Arbeitgeberhaushalte gibt es eine leichtere Spur: das vereinfachte Abrechnungsverfahren. Sie rechnen einmal jährlich ab, und die Quellensteuer beträgt pauschal 5 % — 0,5 % Bund plus 4,5 % Kanton und Gemeinde —, womit die Steuer auf diesem Einkommen abgegolten ist. Die Deklaration ist bis zum 30. Januar fällig.

Nützlich, und gedeckelt. Keine einzelne angestellte Person darf mehr als CHF 22’680 im Jahr verdienen, und die gesamte Lohnsumme des Haushalts darf CHF 60’480 nicht übersteigen. Wird eine der beiden Grenzen überschritten, wechseln Sie ins ordentliche Verfahren. Bei CHF 30 pro Stunde entsprechen CHF 22’680 genau 756 Stunden — rund 14,5 Stunden pro Woche.

Grenze des vereinfachten Verfahrens, in Stunden
CHF 22’680 ÷ CHF 30.00 brutto pro Stunde ÷ 52 Wochen
≈ 14,5 Stunden pro Woche

Unsere Herleitung aus der publizierten Grenze, keine amtliche Zahl. Beim NAV-Minimum von CHF 20.35 ohne Ausbildung wird dieselbe Grenze bei rund 21,4 Wochenstunden erreicht.

Was Sie gesetzlich schulden: der Mindestlohn 2026 für eine Nanny

Der NAV Hauswirtschaft ist ein eidgenössischer Normalarbeitsvertrag mit verbindlichen Mindestlöhnen, und die Kinderbetreuung ist in seinem Geltungsbereich ausdrücklich genannt.

Viele Familien gehen davon aus, der Lohn im Privathaushalt sei Verhandlungssache. Ist er nicht. Der Normalarbeitsvertrag Hauswirtschaft setzt verbindliche Mindeststundenlöhne für Hausangestellte, und sein Geltungsbereich nennt Kinderbetreuer ausdrücklich — eine Nanny fällt also klar darunter. Er greift ab durchschnittlich fünf Wochenstunden bei derselben Familie.

Die Ansätze stiegen am 1. Januar 2026 um 2 %, beschlossen am 5. Dezember 2025, und die Verordnung läuft bis 31. Dezember 2028. Wer CHF 19.95, CHF 21.85 oder CHF 24.05 nennt, zitiert 2025. Genf steht ausserhalb des eidgenössischen NAV und führt einen eigenen contrat-type mit höherem Minimum.

Mindestlöhne NAV Hauswirtschaft ab 1. Januar 2026. Brutto, ohne Ferien- und Feiertagszuschlag. Gilt in allen Kantonen ausser Genf.
KategorieNAV 2026 brutto/Std.Wert 2025 — nicht verwendenTypisches Profil
Ohne AusbildungCHF 20.35CHF 19.95Keine formale Ausbildung in Kinderbetreuung
Ohne Ausbildung, mit 4+ Jahren Erfahrung im Fach oder mit EBACHF 22.30CHF 21.85Erfahrene Betreuungsperson oder zweijähriges eidgenössisches Attest
Mit EFZCHF 24.55CHF 24.05Dreijährige eidgenössische Lehre, z. B. Fachfrau Betreuung EFZ
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Das sind Untergrenzen, keine Marktlöhne. Eine erfahrene Nanny mit Referenzen nimmt in Zürich oder Zug keine CHF 20.35 pro Stunde an. Wichtig sind sie, weil ein Vertrag darunter rechtswidrig ist und weil Ferien- und Feiertagszuschlag obendrauf kommen. Das Rechenbeispiel weiter unten geht von CHF 30.00 brutto aus.

Eine Familie, die eine Nanny für zwei Schulwege und einen Mittwochnachmittag einsetzt, liegt bereits im NAV. Unter fünf Stunden sind Sie ausserhalb des Mindestlohns, aber nicht ausserhalb von AHV oder Unfallversicherung.

Was Sie gesetzlich schulden: berufliche Vorsorge und Unfallversicherung

Zwei Versicherungen, die Ihr Haushalt im eigenen Namen abschliessen muss — mit zwei sehr unterschiedlichen Auslösern.

BVG — berufliche Vorsorge ab CHF 22’680 im Jahr

Erreicht ihr Jahreslohn die BVG-Eintrittsschwelle 2026 von CHF 22’680, wird die berufliche Vorsorge obligatorisch. Ihr Haushalt muss sich einer Pensionskasse anschliessen, sie anmelden, ihren Anteil abziehen und mindestens den gleich hohen Arbeitgeberanteil zahlen. Versichert ist der koordinierte Lohn: Bruttolohn minus Koordinationsabzug von CHF 26’460, oder minus 30 %, wo das gilt.

Ab wann eine Nanny ins BVG-Obligatorium fällt
CHF 22’680 ÷ CHF 20.35 pro Stunde = 1’114 Stunden ÷ 52 Wochen
≈ 21,4 Stunden pro Woche

Eine Zahl, die wir aus der Schwelle 2026 und dem NAV-Minimum ohne Ausbildung hergeleitet haben — sie ist nicht amtlich publiziert. Bei einem Marktlohn von CHF 30.00 brutto ist dieselbe Schwelle schon bei rund 14,5 Wochenstunden erreicht: Eine besser bezahlte Nanny überschreitet sie früher, nicht später.

Eine Nanny mit drei vollen Wochentagen liegt fast sicher im BVG-Obligatorium; eine mit zwei Nachmittagen vermutlich nicht — und eine Lohnerhöhung kann Sie hineinziehen. Beachten Sie: quitt nennt eine veraltete Schwelle von CHF 21’330, während Clino die korrekten CHF 22’680 führt.

UVG — Unfallversicherung, ohne Ausnahme für Privathaushalte

Jede angestellte Person ist obligatorisch gegen Unfall versichert, und für Privathaushalte gibt es keine Ausnahme. Unter acht Wochenstunden ist Ihre Nanny nur gegen Berufsunfall versichert — und der Weg zu Ihnen und zurück zählt als Berufsunfall, also genau das Risiko, das eine Nanny auf dem Schulweg trägt. Ab acht Stunden ist auch der Nichtberufsunfall gedeckt.

UVG-Deckung für Hausangestellte. Der Arbeitgeber muss die Police abschliessen; die angestellte Person kann nicht darauf verzichten.
Wochenstunden bei IhnenBerufsunfallNichtberufsunfallWer zahlt die Prämie
Unter 8 StundenObligatorischNicht gedeckt — der Arbeitsweg zählt als BerufsunfallArbeitgeber
8 Stunden oder mehrObligatorischObligatorischArbeitgeber, den NBU-Teil die angestellte Person
Jedes PensumCHF 148’200CHF 148’200Höchstversicherter Verdienst, keine Haftungsgrenze
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Die Police abzuschliessen ist Ihre Aufgabe, nicht ihre. Verunfallt eine Nanny bei Ihnen zu Hause und es besteht keine UVG-Police, trägt der Haushalt die Leistungskosten direkt — und anders als bei der AHV kommt nichts mit der Post, das Sie daran erinnert.

Was Sie gesetzlich schulden: Ferien, Lohnfortzahlung, Kündigung und Vertrag

Das Obligationenrecht gilt für eine Nanny in Ihrer Küche genauso wie für eine Angestellte im Büro.

Ferien — Art. 329a OR

Jede angestellte Person hat Anspruch auf mindestens vier Wochen bezahlte Ferien, auf fünf bis Ende des Jahres, in dem sie 20 wird — vier Wochen, die Sie bezahlen und in denen Sie keine Betreuung erhalten. Beim Stundenlohn wird das als Zuschlag abgegolten.

Ferienzuschlag auf einen Stundenlohn
4 ÷ (52 − 4) = 8,33 %   |   5 ÷ (52 − 5) = 10,64 %
8,33 % Standard · 10,64 % bis 20 Jahre

Wird auf den Bruttostundenlohn aufgeschlagen. Aus CHF 30.00 werden mit dem Zuschlag für vier Wochen CHF 32.50 pro Stunde. Die ganze Mechanik steht auf unserer Seite zum Ferienanspruch einer Nanny.

Zum dreizehnten Monatslohn: Er ist in der Schweiz nicht obligatorisch, und der eidgenössische NAV schreibt keinen vor. Er ist Vertragssache. Feiertage sind kantonal geregelt, und die NAV-Ansätze schliessen beide Zuschläge aus.

Lohnfortzahlung bei Krankheit — Art. 324a OR

Ist Ihre Nanny krank, zahlen Sie den Lohn weiter, und zwar für eine Dauer, die mit den Dienstjahren wächst. Die Skala ist kantonal — Zürich, Basel und Bern führen je eigene Tabellen — und ab dem zweiten Jahr misst sie sich in Wochen. Ohne Krankentaggeldversicherung kommt dieses Geld aus Ihrem Haushalt, und die Ersatzbetreuung zahlen Sie zusätzlich.

Kündigungsfristen — Art. 335c OR

Das Arbeitsverhältnis zu beenden ist ein rechtlicher Vorgang mit festen Mindestfristen, immer auf Ende eines Kalendermonats.

Mindestkündigungsfristen nach Art. 335c OR. Ein Vertrag darf sie verlängern, aber nicht unterschreiten.
DienstjahreGesetzliche MindestfristWirksam perPraktische Folge
Im 1. Dienstjahr1 MonatEnde KalendermonatKündigung am 2. März, Lohn bis 30. April
2. bis 9. Dienstjahr2 MonateEnde KalendermonatZwei Monatslöhne, nachdem das Verhältnis zerbrochen ist
Ab dem 10. Dienstjahr3 MonateEnde KalendermonatEin Vierteljahr, bis alles abgewickelt ist
Probezeit, schriftlich vereinbartKürzer, nach VereinbarungAuf jeden TagNur wenn der Vertrag es so festhält
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Der schriftliche Vertrag und der Papierkram danach

Der NAV verlangt einen schriftlichen Vertrag, und Ihr Haushalt muss zusätzlich Lohnabrechnungen ausstellen, wo nötig die Quellensteuer abrechnen und jedes Jahr einen Lohnausweis erstellen — fast alles auf Deutsch, Französisch oder Italienisch. Genau daran scheitert die Regelkonformität in vielen internationalen Familien.

Nichts davon ist exotisch. Nichts davon lässt sich umgehen. Wer eine Nanny direkt anstellt, schuldet AHV ab dem ersten Franken, einen rechtmässigen Lohn, Unfallversicherung, ab CHF 22’680 die berufliche Vorsorge, vier Wochen Ferien, Lohnfortzahlung bei Krankheit und eine gesetzliche Kündigungsfrist. Die Administration ist nicht gratis — sie kostet entweder Ihre Abende oder das Honorar von jemand anderem.

Darf sie überhaupt bei Ihnen arbeiten? Bewilligung und Erwerbsberechtigung

Die Prüfpflicht liegt beim Arbeitgeber, und ein Fehler an dieser Stelle ist der schnellste Weg für einen Haushalt, bei den kantonalen Behörden zu landen.

Für Staatsangehörige der EU und der EFTA ist die Anstellung in einem Schweizer Haushalt dank Personenfreizügigkeit unkompliziert. Für Drittstaatsangehörige ist sie es nicht. Zugelassen werden nur Führungskräfte, Spezialistinnen und andere qualifizierte Arbeitskräfte, die Kontingente sind beschränkt, und der Arbeitgeber muss belegen, dass in der Schweiz und im EU/EFTA-Raum niemand Geeignetes verfügbar war — der Inländervorrang.

Eine Stelle als Nanny oder Hausangestellte erfüllt diesen Test in aller Regel nicht. Eine Nanny aus einem Drittstaat muss deshalb bereits einen Ausweis besitzen, der eine Erwerbstätigkeit erlaubt — typischerweise eine Niederlassungsbewilligung C oder eine Aufenthaltsbewilligung B über den Familiennachzug. Bauen Sie Ihre Betreuung nie auf ein Gesuch, von dem Ihnen jemand gesagt hat, es gehe „schon irgendwie durch“.

EU / EFTA

In der Regel unkompliziert

Erwerbstätigkeit mit Meldung erlaubt. Mindestlohn, AHV, UVG und BVG gelten genau wie bei einer Schweizerin.

Ausweis C

Freier Zugang zum Arbeitsmarkt

Niedergelassene dürfen ohne separaten Arbeitsmarktentscheid angestellt werden. Prüfen Sie den Ausweis selbst, nicht ein Foto davon.

B, Familiennachzug

Meist erwerbsberechtigt

Oft der praktische Weg, auf dem eine Nanny aus einem Drittstaat rechtmässig angestellt werden kann. Lassen Sie sich den Vermerk zeigen.

Drittstaat, kein Ausweis

Realistisch nicht möglich

Die kontingentierte Zulassung ist qualifizierten Fachkräften vorbehalten und dem Inländervorrang unterstellt.

Die Prüfung ist Arbeitgeberpflicht. Lassen Sie sich den Ausweis zeigen, halten Sie Kategorie und Gültigkeit fest und legen Sie eine Kopie ab. Beim Rundil-Modell sind Identität und Erwerbsberechtigung geklärt, bevor eine Nanny zugewiesen wird.

Welche Schwellen überschreitet Ihr Haushalt tatsächlich?

Eine Tabelle, die den ganzen Rechtsteil in eine Entscheidung verwandelt, die Sie an Ihrem Kalender treffen können.

Die Pflichten von oben treffen nicht alle gleichzeitig ein. Sie schalten sich bei unterschiedlichen Wochenstunden zu, deshalb entscheidet die Form Ihrer Woche darüber, wie weit Sie Arbeitgeber werden. Die Zahlen gehen von einem Bruttolohn von CHF 30.00 pro Stunde aus — unsere Annahme, kein publizierter Ansatz.

Hergeleitet aus den publizierten Schwellen 2026 mit der Annahme eines Bruttolohns von CHF 30.00. Die Stundenspalten sind unsere Rechnung, keine amtlichen Zahlen.
WochenstundenJahresbrutto bei CHF 30.00/Std.Was an diesem Punkt einsetztTrifft
Ab der allerersten StundeJeder BetragAHV, IV, EO, ALV und Anmeldung bei der Ausgleichskasse; UVG-Berufsunfalldeckung inklusive ArbeitswegArbeitgeber
5 Wochenstunden (Durchschnitt)CHF 7’800Der NAV-Mindestlohn wird für das Arbeitsverhältnis verbindlichArbeitgeber
8 WochenstundenCHF 12’480Zusätzlich wird die Nichtberufsunfalldeckung obligatorischPrämie wird der angestellten Person abgezogen
Rund 14,5 WochenstundenCHF 22’680Grenze des vereinfachten Verfahrens erreicht und BVG-Eintrittsschwelle im selben Moment überschrittenArbeitgeber
Jedes Pensum, angestellte Person bis 25CHF 750Die einzige Ausnahme in der Hausarbeit; wird sie überschritten, wird der ganze Jahreslohn beitragspflichtigArbeitgeber
Lohnsumme des Haushalts, alle AngestelltenCHF 60’480Das vereinfachte Verfahren steht überhaupt nicht mehr zur VerfügungArbeitgeber
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Ein böser Zufall in den Zahlen für 2026: Die Grenze des vereinfachten Verfahrens und die BVG-Eintrittsschwelle sind dieselbe Zahl, CHF 22’680. Ein Haushalt verliert also meist am selben Tag die einfache Jahresabrechnung und bekommt dafür einen Pensionskassenanschluss.

Unter rund 14 Wochenstunden zu einem Marktlohn bleibt die direkte Anstellung leicht: Jahresabrechnung, pauschal 5 % Quellensteuer, keine Pensionskasse. Darüber führen Sie eine kleine Lohnbuchhaltung mit Vorsorgeanschluss — der Punkt, an dem die drei Wege aufhören, austauschbar zu sein.

Was die direkte Anstellung tatsächlich kostet, vollständig durchgerechnet

Die Zahl, die niemand publiziert — offen genug gerechnet, dass Sie unsere Annahmen ändern und selber nachrechnen können.

Ein vollständiger Basisfall für eine Familie im Kanton Zürich. Der Lohn ist eine Annahme, die darauf angewandten Sätze sind publizierte oder branchenübliche Werte. Worum es geht, ist der Faktor zwischen dem Lohn, den Sie vereinbaren, und dem Geld, das pro geleisteter Betreuungsstunde Ihr Konto verlässt.

Die Annahmen offen gelegt

Eine Nanny, ein Kind, Kanton Zürich. CHF 30.00 brutto pro Stunde, deutlich über dem NAV-Minimum. 30 Wochenstunden, 48 Arbeitswochen, also 1’440 geleistete Betreuungsstunden.

Vier Wochen Ferien nach Art. 329a, neun bezahlte Feiertage zu je sechs Stunden und fünf bezahlte Krankheitstage — Stunden, die Sie bezahlen und für die Sie keine Betreuung erhalten.

Der Lohnaufbau vor Beiträgen

Grundlohnsumme: 1’440 × CHF 30.00 = CHF 43’200. Ferienzuschlag zu 8,33 %: CHF 3’599. Feiertage zu 3,75 %: CHF 1’620. Budget für die Lohnfortzahlung zu 2,08 %: CHF 900.

Bruttojahreslohn: CHF 49’319 — über der BVG-Eintrittsschwelle und über der Grenze des vereinfachten Verfahrens.

Arbeitgeberbeiträge auf einem Bruttolohn von CHF 49’319, Kanton Zürich, 2026. Als Richtwert bezeichnete Sätze variieren je nach Versicherer, Kanton und Alter der Nanny.
ArbeitgeberpositionAngewandter SatzJahresbetragStatus
AHV / IV / EO5,30 %CHF 2’614Obligatorisch
ALV Arbeitslosenversicherung1,10 %CHF 543Obligatorisch
Verwaltungskosten Ausgleichskasse0,20 %CHF 99Obligatorisch, Satz variiert
FAK Familienzulagen, Zürich0,98 %CHF 483Obligatorisch, kantonal
UVG-Berufsunfallprämie0,70 %CHF 345Obligatorisch, Richtwert
BVG-ArbeitgeberanteilHälfte von 10 % auf CHF 22’860CHF 1’143Obligatorisch über CHF 22’680
KTG Krankentaggeld1,00 %CHF 493Freiwillig, aber üblich
Lohnabrechnungs-Abo (Clino)CHF 19.90/MonatCHF 239Optionales Hilfsmittel
Arbeitgeberkosten gesamt, zusätzlich zur LohnsummeCHF 5’959
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Die echten Kosten, eine Nanny direkt anzustellen
(CHF 49’319 Lohn + CHF 5’959 Arbeitgeberkosten) ÷ 1’440 geleistete Betreuungsstunden
≈ CHF 38.40 pro Stunde

Ein Faktor von rund 1,28 auf den vereinbarten Bruttolohn. Ein anderer Kanton verschiebt ihn über den FAK-Satz um ein paar Rappen. Die ganze Rechnung steht auf der Seite zu den Nanny-Kosten.

Im Klartext: Eine Nanny selber anzustellen und die Lohnabrechnung über ein Abo laufen zu lassen, kostet rund CHF 38.40 pro geleisteter Betreuungsstunde. Rundils Stufe Qualified kostet CHF 42 ohne MwSt., also CHF 45.40 inklusive — rund CHF 7 mehr pro Stunde, etwa CHF 10’000 im Jahr. Wer Ihnen etwas anderes vorrechnet, rechnet zu eigenen Gunsten.

Was diese CHF 7 kaufen, steht in den nächsten drei Abschnitten: die Suche bereits erledigt, Ersatz an den Tagen, an denen Ihre Nanny nicht kommen kann, die Haftung bei einem Unternehmen und die Möglichkeit, mit 48 Stunden Vorlauf aufzuhören statt mit zwei Monaten. Manche Haushalte stellen trotzdem direkt an — ein gutes Ergebnis, und diese Seite ist geschrieben, damit sie es richtig tun.

✦ Sofort-Schätzung

Den betreuten Weg berechnen — bevor Sie jemanden anrufen

Die Zahl für die direkte Anstellung steht oben. Hier ist die andere — mit 8,1% MwSt. bereits drin und ohne Anfrageformular davor.

Nanny-Stufe
Stunden pro Woche
Gut zu wissen

Der Monatswert rechnet mit 4,33 Wochen — genau die Konvention, mit der Schweizer Lohnbuchhaltungen aus einem Stundenvertrag ein Monatssalär machen. Die Ansätze gelten pro Kind bei mindestens zwei Stunden pro Einsatz, und 8,1% MwSt. stecken schon in den Zahlen rechts. Flex ist der Ansatz auf Abruf für alles, was unter 48 Stunden im Voraus gebucht wird.

Geschätzte Kosten pro Woche
CHF610
12 Std./Woche · Nanny Experienced
≈ CHF 2’640 pro Monat · inkl. 8,1% MwSt.
Ein Richtwert, keine Offerte — jede Familienwoche sieht anders aus. Was er nie tut: später wachsen. Im Childcare Plan gibt es keine Antrittsgebühr, keine Anmeldegebühr und keine Administrationsgebühr.
  • Pro Kind · Einsatz ab 2 Stunden · MwSt. oben inbegriffen
  • Kostenlose Absage bis 48 Stunden vorher
  • Null AHV, BVG und UVG — Rundil ist Arbeitgeber

Qualified

Geprüft, mit Strafregisterauszug und englischsprachig — die Stufe für den Alltag.

CHF 42/Std.
CHF 45.40 inkl. 8,1% MwSt.
  • Strafregisterauszug und Nothilfeausweis vor der Zuweisung geprüft
  • Keine Antrittsgebühr, keine Anmeldegebühr, kein Arbeitgeber-Papierkram
  • CHF 908 pro Woche bei 20 Stunden, inkl. MwSt.
Qualified buchen
★ Am beliebtesten

Experienced

Mehrere Jahre im Beruf, mit Referenzen, die wir angerufen haben.

CHF 47/Std.
CHF 50.81 inkl. 8,1% MwSt.
  • Alles aus Qualified, dazu geprüfte Referenzen
  • Ersatz bei Krankheit oder Ferien Ihrer Nanny, ohne Aufpreis
  • CHF 610 pro Woche bei 12 Stunden, inkl. MwSt.
Experienced buchen

Expert

Studium in Pädagogik oder Kinderbetreuung, vertraut mit dem Primarlehrplan.

CHF 54/Std.
CHF 58.37 inkl. 8,1% MwSt.
  • Alles aus Experienced, dazu pädagogischer Hintergrund
  • Für ein Kind, das neben der Betreuung schulische Unterstützung braucht
  • CHF 700 pro Woche bei 12 Stunden, inkl. MwSt.
Expert buchen

Flex

Auf Abruf: unter 48 Stunden Vorlauf, abends, am Wochenende, an Feiertagen.

CHF 55/Std.
CHF 59.46 inkl. 8,1% MwSt.
  • Nanny auf Qualified-Niveau, kurzfristig verfügbar
  • Kein Zuschlag bei krankem Kind oder an einem Notfalltag
  • CHF 119 für einen Einsatz von zwei Stunden, inkl. MwSt.
So funktioniert Flex
Ehrlicher Vergleich

Dieselbe Nanny, von Ihnen angestellt oder von uns

Kein Rabattargument — wir sind die teurere Spalte. Unterschiedlich ist alles, was hinter den beiden Zahlen steht.

Sie sind Arbeitgeber
Eine Nanny direkt anstellen
Rund CHF 38.40 pro tatsächlich geleisteter Betreuungsstunde im Basisfall oben. Ohne MwSt., und ehrlich gesagt die tiefere Zahl — aber alles darunter gehört Ihnen.
  • Anmeldung bei der kantonalen Ausgleichskasse, monatliche Lohnabrechnung, ein Lohnausweis und ein gesetzeskonformer Vertrag — grösstenteils auf Deutsch
  • CHF 5’959 pro Jahr an AHV, ALV, FAK, UVG, BVG, KTG und Abrechnungswerkzeugen im Basisfall, zusätzlich zum Lohn
  • Die Suche: Inserat schreiben, sichten, Referenzen anrufen, Strafregisterauszug bestellen und Schnuppertage durchführen — oder eine Gebühr, die kein Schweizer Arbeitsvermittler im Voraus publiziert
  • Lohnfortzahlung bei Krankheit nach Ihrer kantonalen Skala gemäss Art. 324a OR, unversichert ohne Krankentaggeld — und Ersatzbetreuung, die Sie am selben Tag organisieren
  • Vier Wochen bezahlte Ferien, in denen Sie keine Betreuung haben und trotzdem zahlen
  • Gesetzliche Kündigungsfristen, um das Verhältnis zu beenden: ein Monat im ersten Jahr, zwei Monate ab dem zweiten
  • Art. 39 Abs. 2 lit. a AVG: Busse bis CHF 40’000 für Arbeitgeber, die wissentlich einen Arbeitsvermittler ohne Bewilligung beiziehen
In barem Geld tatsächlich der günstigste der drei Wege und die richtige Antwort für einen Haushalt, der eine Angestellte will, Zeit für die Suche hat und einen Krankheitstag auffangen kann.
Rundil ist Arbeitgeber
Dieselbe Betreuung, als Dienstleistung gekauft
CHF 45.40 pro Stunde inkl. 8,1% MwSt. auf der Stufe Qualified, pro Kind. Rund CHF 7 pro Stunde mehr als im Basisfall — diese Spalte zeigt, was die Differenz kauft.
  • Keine Anmeldung, keine Lohnabrechnung, kein Lohnausweis, kein deutschsprachiger Arbeitsvertrag — eine Rechnung pro Monat
  • Null AHV, BVG und UVG für Ihre Familie: Die Beiträge stecken in unserem Ansatz, sie kommen nicht obendrauf
  • Keine Antrittsgebühr und keine Anmeldegebühr — die erste Rechnung gilt geleisteten Betreuungsstunden
  • Die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall ist unsere Sache, und dank garantiertem Ersatz haben Sie an diesem Tag trotzdem Betreuung
  • Sie zahlen geleistete Stunden, Ferienwochen werden schlicht nicht verrechnet
  • Keine Kündigungsfrist und keine Mindestlaufzeit — ändern, pausieren oder aufhören, kostenlos 48 Stunden vorher
  • Die Arbeitgeberrolle und jede Pflicht daran liegt bei einem Unternehmen statt bei Ihrem Haushalt
Lesen Sie die beiden Spalten als Tausch — und ja, wir sind die teurere. Die direkte Anstellung kostet rund CHF 38.40 pro geleisteter Betreuungsstunde, der betreute Weg CHF 45.40 inklusive MwSt. Die Differenz kauft das Verschwinden der Arbeitgeberrolle: keine Anmeldung, keine Beiträge, keine Lohnfortzahlungsskala, keine Lücke in den Ferien, keine Kündigungsfrist — und eine Ersatz-Nanny an den Tagen, an denen Ihre nicht kommen kann. Ist Ihnen das nichts wert, stellen Sie direkt an: Die Rechnung auf dieser Seite ist genau die, mit der Sie es gut machen. Ist es Ihnen rund CHF 7 pro Stunde wert, buchen Sie uns.
Wohin die Arbeitgeberkosten gehen

Jeder Beitrag auf dieser Seite. Keiner davon Ihrer.

Die Arbeitgeberspalte im Rechenbeispiel oben ist eine echte Rechnung, die jemand bezahlt. Wenn Sie Rundil buchen, bezahlt sie Rundil. Wir sind ein betreuter Kinderbetreuungsservice. Wir stellen die Nanny an, deshalb gehören die AHV-Zahl, die BVG-Zahl, die Unfallversicherung, die Lohnfortzahlung und die Kündigungsfrist uns. Ihr Haushalt meldet sich nie als Arbeitgeber an und reicht nie etwas ein.

CHF 0
AHV, BVG, UVG, FAK oder Lohnadministration — auf jeder Stufe, bei jeder Stundenzahl
Die Beiträge stecken im Ansatz
Nicht unten auf der Rechnung ergänzt, nicht quartalsweise nachverrechnet, nicht neu gerechnet, wenn sie Geburtstag hat und die BVG-Gutschrift steigt.
Nichts vor der ersten Stunde
Keine Antrittsgebühr, keine Anmeldegebühr, keine Einrichtungskosten. Die erste Rechnung gilt der Kinderbetreuung.
Sie zahlen geleistete Stunden
Ferienwochen werden nicht verrechnet, und ein 48 Stunden vorher abgesagter Einsatz kostet nichts — die Lücke zwischen bezahlt und geleistet gibt es hier nicht.

Weg zwei: private Arbeitsvermittler und die Busse, die bei der Familie landet

Ein gesetzlicher Abschnitt, geschrieben über den Markt und nicht über uns. Lesen Sie ihn, bevor Sie irgendwo unterschreiben.

Die private Arbeitsvermittlung ist im Arbeitsvermittlungsgesetz geregelt, dem AVG. Wer diese Tätigkeit gewerbsmässig ausübt, braucht eine kantonale Bewilligung, und für das SECO gilt sie als gewerbsmässig, sobald sie regelmässig gegen Entgelt ausgeübt wird — in der Praxis ab rund zehn Stellenbesetzungen in zwölf Monaten. Der gewerbsmässige Personalverleih ist separat bewilligungspflichtig, und das SECO hält ausdrücklich fest, dass es keine Sonderbehandlung für Privathaushalte gibt; entscheidend ist, ob die wesentlichen Weisungsrechte auf die Kundschaft übergehen.

Die meisten Ratgeber hören hier auf und haben damit eine Pflicht beschrieben, die jemand anderem gehört. Für Sie zählt die Strafbestimmung — und die wird regelmässig verkehrt herum wiedergegeben.

Strafen nach AVG. Die höhere Busse trifft den Anbieter, das Risiko von CHF 40’000 die auftraggebende Familie.
BestimmungWen es trifftHöchstbusseTatbestand
Art. 39 Abs. 1 lit. a AVGDer ArbeitsvermittlerCHF 100’000Tätigkeit ohne Bewilligung
Art. 39 Abs. 2 lit. a AVGDer Arbeitgeber — die FamilieCHF 40’000Wissentlicher Beizug eines Anbieters ohne Bewilligung
Auslöser der BewilligungspflichtDer ArbeitsvermittlerAb rund zehn Stellenbesetzungen gegen Entgelt in zwölf Monaten
Wischen für alle Spalten →
Das Risiko von CHF 40’000 ist Ihres, nicht das des Anbieters. Eine Familie, die wissentlich einen Arbeitsvermittler ohne Bewilligung beizieht, erfüllt den Tatbestand von Art. 39 Abs. 2 lit. a AVG selbst. Fragen Sie nach der kantonalen Bewilligungsnummer, bevor Sie eine Gebühr zahlen.

Was ein Anbieter verlangen darf, und von wem

Das AVG deckelt Gebühren tatsächlich, aber enger, als das Internet glaubt. Die Grenzen — eine Einschreibegebühr von höchstens CHF 45 und eine Provision von höchstens 5 % des ersten Bruttojahreslohns, Art. 9 AVG und GebV-AVG SR 823.113 — gelten gegenüber der stellensuchenden Person. Für das, was einer Familie verrechnet wird, kennt das AVG keine Obergrenze.

Wir publizieren keine Spanne dafür, was Anbieter Familien verrechnen, weil wir keine belegen konnten. Kein Schweizer Arbeitsvermittler, den wir gefunden haben, nennt seine Gebühr an Familien, und ein erfundener Prozentsatz wird schnell zur Legende. Verlangen Sie die Zahl schriftlich — und fragen Sie, was mit ihr passiert, wenn Sie im zweiten Monat Ersatz brauchen.

Beachten Sie auch, was die Gebühr nicht kauft. Sobald der Kontakt hergestellt ist, besteht das Arbeitsverhältnis zwischen Ihrem Haushalt und der Nanny, und jede Pflicht von oben gehört weiterhin Ihnen.

Weg eins im Detail: selber anstellen, aber richtig

Wenn Sie einen einzigen Weg von dieser Seite mitnehmen, ist es der günstigste. So führen Sie ihn, ohne am Ende gesetzeswidrig dazustehen.

Direkt anstellen ist nicht schwierig. Es ist eine Kette von Dingen, die alle erledigt sein müssen, auf Fristen, an die Sie niemand erinnert, und in einer Behördensprache, die niemandem leichtfällt. Ein Lohnabrechnungs-Abo nimmt Ihnen die mechanische Arbeit ab, aber nicht die Suche, nicht das Ersatzproblem und nicht die rechtliche Verantwortung — Arbeitgeber bleiben Sie.

1

Die Person selber finden und prüfen

Inserieren, sichten, Gespräche führen und mindestens zwei Referenzen wirklich anrufen. Strafregisterauszug bestellen, Nothilfeausweis prüfen und die Bewilligungskategorie kontrollieren. Rechnen Sie mit mehreren Wochen und einem Schnuppereinsatz.

2

Einen gesetzeskonformen Vertrag schreiben

Schriftlich, wie es der NAV verlangt. Setzen Sie den Bruttostundenlohn auf oder über das Minimum 2026 für ihre Kategorie, halten Sie fest, ob der Ferienzuschlag darin enthalten ist oder obendrauf kommt, und vereinbaren Sie die Probezeit ausdrücklich. Schweigt der Vertrag zum 13. Monatslohn, dann gibt es keinen 13. Monatslohn.

3

Bei Ihrer kantonalen Ausgleichskasse anmelden

Wählen Sie zwischen vereinfachtem und ordentlichem Verfahren anhand der Grenzen von CHF 22’680 pro angestellter Person und CHF 60’480 Lohnsumme. Im vereinfachten Verfahren beträgt die Quellensteuer pauschal 5 %, und die Deklaration ist bis 30. Januar fällig.

4

UVG abschliessen, BVG bei überschrittener Schwelle

Die Unfallversicherung ist ohne Ausnahme für Privathaushalte obligatorisch, und die Police abzuschliessen ist Ihre Pflicht. Erreicht ihr Lohn CHF 22’680, schliessen Sie sich einer Pensionskasse an und zahlen mindestens die Hälfte des BVG-Beitrags.

5

Jeden Monat die Lohnabrechnung führen

Clino übernimmt für CHF 19.90 im Monat in 26 Kantonen Vertrag, Lohnabrechnung, AHV- und UVG-Meldungen und die Quellensteuer. quitt publiziert einen starken Administrationsratgeber, führt die BVG-Schwelle mit CHF 21’330 aber veraltet. Keiner von beiden ist Ihr Arbeitgeber; beide sind Software plus Administration.

6

Die Tage planen, an denen sie nicht kommen kann

Der Schritt, den Familien überspringen. Nach Art. 324a OR zahlen Sie bei Krankheit weiter und brauchen an diesem Tag trotzdem Betreuung. Ferien und Feiertage sind gleichermassen bezahlt und ungedeckt. Klären Sie im Voraus, wer sie übernimmt.

Richtig gemacht ist Weg eins ausgezeichnet, und er ist günstig. Rund CHF 38.40 pro geleisteter Betreuungsstunde und eine Nanny, die Teil Ihres Haushalts wird. Familien wechseln fast nie wegen des Geldes — sondern wegen der Suche, der Betreuungslücke und der Kündigungsfrist.

Weg drei: wie ein betreuter Nanny-Service in der Praxis funktioniert

Operativ beschrieben — was Woche für Woche geschäftlich passiert, wenn der Anbieter Arbeitgeber ist.

Im betreuten Modell stellt Rundil die Nanny an. Ihre Familie meldet sich bei keiner Ausgleichskasse an, zieht weder AHV noch ALV ab, schliesst sich keiner Pensionskasse an, kauft keine UVG-Police, stellt keine Lohnabrechnungen aus und reicht keine Quellensteuerdeklaration ein. Zwischen Ihrem Haushalt und der Nanny besteht kein Arbeitsvertrag, also gibt es keine Kündigungsfrist einzuhalten und keine Lohnfortzahlungsskala anzuwenden. Sie erhalten eine Rechnung für geleistete Stunden.

Suche und Prüfung schon erledigt vor der Zuweisung

Jede Nanny wird persönlich interviewt, ihre Referenzen rufen wir selbst an, und sie hält einen aktuellen Schweizer Strafregisterauszug sowie einen gültigen Nothilfe- und Kindernotfallkurs. Identität und Erwerbsberechtigung sind vor der ersten Zuweisung geklärt.

Das ist Schritt eins von Weg eins, aus Ihrem Haushalt entfernt — und kostenlos wiederholt, wenn es nicht passt.

Ersatz an den Tagen, an denen Ihre ausfällt die Lücke von Weg eins

Krankheit, Ferien und Feiertage sind die strukturelle Schwäche, wenn Sie eine einzelne Person anstellen: Sie zahlen die Stunden und erhalten keine Betreuung. Hier werden diese Stunden nicht verrechnet, und der Ersatz ist organisiert.

Für einen Haushalt mit zwei Erwerbstätigen ist das oft mehr wert als die Differenz pro Stunde.

Haftung und Versicherung bei einem Unternehmen nicht bei Ihnen

Unfallversicherung, Arbeitgeberhaftung und die Sozialversicherungspflichten liegen beim Arbeitgeber, und in diesem Modell ist der Arbeitgeber Rundil.

Ihr Haushalt kauft Betreuungsstunden, statt Personal anzustellen.

Eine Rechnung, keine Mindestlaufzeit und 48 Stunden Bedenkzeit

CHF 42 Qualified, CHF 47 Experienced, CHF 54 Expert und CHF 55 Flex pro Stunde zzgl. 8,1% MwSt., pro Kind, Einsatz ab zwei Stunden. Keine Antrittsgebühr, keine Anmeldegebühr, keine Mindestlaufzeit.

48 Stunden vorher abgesagte Einsätze kosten nichts, und eine Nanny wird in der Regel innert 48 bis 72 Stunden zugewiesen.

Noch ein Unterschied. Im direkten Modell bedeutet das Ende des Verhältnisses ein bis drei Monate Kündigungsfrist nach Art. 335c OR, in denen Sie jemanden bezahlen, von dem Sie sich getrennt haben, und gleichzeitig Ersatzbetreuung organisieren. Hier bitten Sie um eine andere Nanny, kostenlos.

Schicken Sie uns die Stunden, kein Briefing

Alter der Kinder, Wochenstunden und Ihre Adresse genügen — ein Preis nach der publizierten Ansatzliste und meist eine Nanny, die innert 48 bis 72 Stunden zugewiesen ist.

Was der Ansatz kauft

Alles, was im Stundenansatz steckt

Die Differenz von CHF 7 pro Stunde, aufgeschlüsselt. Drei Gruppen von Dingen, die Sie sonst als Arbeitgeber selbst kaufen, organisieren oder tragen.

Nanny anstellen in der Schweiz — eine Rundil-Nanny backt während der Betreuung zu Hause mit einem Kind

Die Prüfung, die Sie sonst einkaufen

  • Schweizer Strafregisterauszug, geprüft vor der ersten Zuweisung
  • Aktueller Nothilfe- und Kindernotfallkurs, auf jeder Stufe
  • Referenzen, die wir selbst anrufen, und ein persönliches Gespräch
  • Identität und Erwerbsberechtigung geklärt — Englisch als Minimum

Die Arbeitgebermaschinerie

  • AHV, IV, EO, ALV und die Administration der Ausgleichskasse
  • FAK-Familienzulagen zum Satz, den Ihr Kanton verlangt
  • UVG-Unfalldeckung und die BVG-Vorsorge, unabhängig von ihrem Alter
  • Lohnabrechnung, Lohnausweis, Ferienlohn, Lohnfortzahlung und Kündigungsfristen

Kontinuität, ohne Aufpreis

  • Garantierter Ersatz, wenn Ihre Nanny nicht kommen kann
  • Kostenlose Neuzuweisung, wenn es nicht passt
  • Nanny zugewiesen in 48–72 Stunden, per WhatsApp bestätigt
  • Kostenlose Absage bis 48 Stunden vor einem geplanten Einsatz

Welcher Weg passt zu Ihrem Haushalt?

Eine ehrliche Zuordnung, geschrieben vom Anbieter des teuersten Wegs.

Direkt anstellen
Die direkte Anstellung passt, wenn…
Weg eins — Sie sind Arbeitgeber, mit einem Abrechnungswerkzeug
  • Sie haben mehrere Wochen Zeit für Inserat, Gespräche und einen Schnuppereinsatz
  • Sie wollen langfristig dieselbe Person und sind bereit, jahrelang ihr Arbeitgeber zu sein
  • Sie können einen Krankheitstag selbst auffangen, oder die Grosseltern wohnen in der Nähe
  • Sie akzeptieren, vier Wochen Ferien und neun Feiertage ohne Betreuung zu bezahlen
  • Sie lesen einen Arbeitsvertrag mit NAV-Bezug selbst oder lassen ihn prüfen
  • Der Barbetrag entscheidet — CHF 38.40 pro Stunde schlägt CHF 45.40, und daran ändert sich nichts
Betreuten Dienst buchen
Der betreute Weg passt, wenn…
Weg drei — Rundil ist Arbeitgeber
  • Eine kranke Nanny darf nicht heissen, dass ein Elternteil freinehmen muss
  • Sie wollen weder Arbeitsvertrag noch Lohnskala noch Fristen selbst prüfen müssen
  • Sie wollen Suche, Referenzen und Strafregisterauszug erledigt, bevor jemand vor der Tür steht
  • Ihre Stunden schwanken — Schulferien, Reisewochen, ein intensives Quartal
  • Sie wollen Ihren Haushalt nicht in den Büchern einer Pensionskasse haben
  • Sie wollen mit 48 Stunden Vorlauf aufhören, pausieren oder ändern statt mit zwei Monaten
  • Sie zahlen lieber rund CHF 7 mehr pro Stunde, als die Arbeitgeberrolle zu tragen
Keine der beiden Spalten ist falsch. Haushalte, die ihre Wahl bereuen, nahmen Weg eins wegen des Preises und stellten fest, dass sie für die Suche keine Nerven hatten — oder sie zahlten eine Gebühr und nahmen an, damit die Arbeitgeberrolle losgeworden zu sein. Entscheiden Sie, was Sie kaufen: eine Angestellte oder abgedeckte Betreuungsstunden.

Noch unentschieden zwischen Betreuung zu Hause und einem institutionellen Platz? Nanny oder Kita in der Schweiz zeigt den Abtausch, und Betreuungsgutscheine in der Schweiz die unangenehme Tatsache, dass kein Kanton, den wir gefunden haben, private Betreuung zu Hause mitfinanziert. Wenn die Kosten die harte Grenze sind, teilt ein Nanny-Sharing den Stundenansatz auf zwei Familien auf.

Kein Offertprozess

Von dieser Seite zur Nanny an Ihrer Tür

Drei Schritte, keine Arbeitgeberanmeldung, und der Preis ändert sich nicht.

1

Selber berechnen

Mit dem Rechner oben sehen Sie den Wochen- und den Monatsbetrag inklusive MwSt. Nichts auf dieser Seite versteckt sich hinter einem Anfrageformular.

2

Zu diesem Ansatz buchen

Schicken Sie Alter, Stunden und Adresse. Keine Antrittsgebühr, keine Anmeldegebühr, kein Vertrag zum Verhandeln und nichts zu unterschreiben für eine Mindestlaufzeit.

3

Eine Rechnung pro Monat

Ihre Nanny wird innert 48–72 Stunden zugewiesen und per WhatsApp bestätigt. Die Rechnung zeigt Stunden und MwSt. Es gibt keine Lohnabrechnung, keine AHV und keine Deklaration.

Von Schweizer Familien geschätzt

Was Familien über Rundil sagen

★★★★★4.9von 5· 536 verifizierte Bewertungen· 100% Weiterempfehlung
★★★★★

Wir haben mit Rundil Childcare durchwegs gute Erfahrungen gemacht. Unser Kind hat sich von Anfang an wohlgefühlt, und die Kommunikation mit uns war immer klar und beruhigend. Unsere Wochenplanung ist dadurch deutlich einfacher geworden.

S
Sarah M.
Zürich · Regelmässige Betreuung
★★★★★

Rundil hat uns zu einer verlässlichen Unterstützung für unsere beiden Kinder nach der Schule verholfen. Die Betreuung ist herzlich, aufmerksam und zuverlässig, und die Kinder freuen sich wirklich auf die gemeinsame Zeit. Wir sind mit dem Dienst sehr zufrieden.

D
Daniel K.
Zug · Zwei Kinder
★★★★★

Wir brauchten eine gelegentliche Betreuung, die sich unseren wechselnden Arbeitszeiten anpasst. Der Ablauf war unkompliziert, und die Unterstützung war professionell und zugewandt. Es beruhigt zu wissen, dass jemand Verlässliches da ist, wenn wir Hilfe brauchen.

L
Laura P.
Genf · Gelegentliche Stunden
★★★★★

Unsere Tochter hat sich sehr schnell eingelebt und wirkt nach jedem Einsatz fröhlich und entspannt. Besonders schätzen wir die regelmässige Kommunikation und die aufmerksame Rücksicht auf ihren Tagesablauf. Rundil ist für unsere Familie eine grosse Unterstützung.

R
Rebecca T.
Basel · Wöchentliche Betreuung
★★★★★

Wir haben Rundil für die Abendbetreuung angefragt und waren sehr zufrieden. Alles lief ruhig und professionell, und unsere Kinder fühlten sich sicher und wohl. Wir würden den Dienst jederzeit wieder nutzen.

M
Michael R.
Lausanne · Abendstunden
★★★★★

Die Betreuung ist zuverlässig, freundlich und passt sehr gut zu unserer Familie. Unser Sohn geniesst die gemeinsamen Aktivitäten und die Aufmerksamkeit, und wir schätzen die Pünktlichkeit und die gute Kommunikation. Das gibt uns echte Ruhe.

S
Sophie L.
Luzern · Betreuung zu Hause

Nanny anstellen in der Schweiz: 18 Fragen, die Familien stellen

Antworten aus Arbeitgebersicht, mit der Zahl im ersten Satz, wo es eine gibt.

Muss ich meine Nanny bei der AHV anmelden?
Ja. Sobald eine Nanny bei Ihnen zu Hause arbeitet, ist Ihr Haushalt Arbeitgeber und muss sich bei der kantonalen Ausgleichskasse anmelden. Hausarbeit ist ab dem ersten Franken beitragspflichtig für AHV, IV, EO und ALV, ohne untere Grenze, und Sie müssen zusätzlich in eigenem Namen die obligatorische Unfallversicherung abschliessen. Die Kleinlohnregel von CHF 2’300 gilt für Hausarbeit nicht, deshalb umgeht keine private Absprache die Anmeldung.
Wie hoch ist der Mindestlohn für eine Nanny 2026?
Ab Januar 2026 setzt der eidgenössische NAV Hauswirtschaft Bruttostundenlöhne von mindestens CHF 20.35 ohne Ausbildung, CHF 22.30 mit vier oder mehr Jahren Erfahrung oder einem EBA und CHF 24.55 mit einem EFZ. Sie folgen der am 5. Dezember 2025 beschlossenen Erhöhung um 2 % und gelten bis 31. Dezember 2028. Ferien- und Feiertagszuschlag sind nicht enthalten, sie greifen ab durchschnittlich fünf Wochenstunden bei derselben Familie und gelten in jedem Kanton ausser Genf.
Bringt mir die AHV-Freigrenze von CHF 750 etwas?
Selten. Sie gilt nur für Angestellte bis 25 Jahre, nur bis CHF 750 pro Haushalt und Jahr, und nur, wenn sie die Beiträge nicht verlangt. Die Falle liegt im Überschreiten: Dann wird der ganze Jahreslohn beitragspflichtig, nicht bloss der Teil über CHF 750. Eine Familie, die einer 23-Jährigen über ein Jahr CHF 900 zahlt, schuldet Beiträge auf allen CHF 900.
Ab wann muss ich meine Nanny bei der Pensionskasse anmelden?
Sobald ihr Jahreslohn bei Ihrem Haushalt die BVG-Eintrittsschwelle 2026 von CHF 22’680 erreicht. Ihr Haushalt muss sich dann einer Pensionskasse anschliessen, sie anmelden und mindestens die Hälfte des Beitrags zahlen. Versichert ist der koordinierte Lohn: Bruttolohn abzüglich Koordinationsabzug von CHF 26’460. Beim NAV-Minimum von CHF 20.35 ist diese Schwelle bei rund 21,4 Wochenstunden erreicht — eine Zahl, die wir hergeleitet haben, keine amtliche.
Braucht eine Nanny mit wenigen Stunden eine Unfallversicherung?
Ja. Alle Angestellten sind nach UVG obligatorisch versichert, und für Privathaushalte gibt es keine Ausnahme. Unter acht Wochenstunden ist sie nur gegen Berufsunfall gedeckt — und der Weg zu Ihnen und zurück zählt als Berufsunfall. Ab acht Wochenstunden ist auch der Nichtberufsunfall gedeckt. Die Prämie für Berufsunfall zahlt der Arbeitgeber, jene für Nichtberufsunfall die angestellte Person. Der höchstversicherte Verdienst beträgt CHF 148’200.
Was ist das vereinfachte Abrechnungsverfahren und lohnt es sich?
Mit dem vereinfachten Abrechnungsverfahren rechnet ein Arbeitgeberhaushalt die Sozialversicherungen einmal jährlich ab und zahlt eine pauschale Quellensteuer von 5 % — 0,5 % Bund plus 4,5 % Kanton und Gemeinde —, womit die Steuer auf diesem Einkommen abgegolten ist. Die Deklaration ist bis 30. Januar fällig. Gedeckelt ist es bei CHF 22’680 pro angestellter Person und CHF 60’480 Lohnsumme, was bei CHF 30 pro Stunde rund 14,5 Wochenstunden entspricht.
Wie viele Ferien stehen einer Nanny zu?
Mindestens vier Wochen pro Jahr nach Art. 329a OR, fünf Wochen bis Ende des Jahres, in dem die angestellte Person 20 wird. Beim Stundenlohn wird das normalerweise als Zuschlag abgegolten: 4 ÷ 48 ergibt 8,33 % und 5 ÷ 47 ergibt 10,64 %. Aus CHF 30.00 werden mit dem Zuschlag für vier Wochen CHF 32.50 pro Stunde. Die NAV-Minima schliessen diesen Zuschlag aus, er kommt also obendrauf.
Ist ein 13. Monatslohn für eine Nanny Pflicht?
Nein. Ein 13. Monatslohn ist im Schweizer Recht nicht obligatorisch, und der eidgenössische NAV Hauswirtschaft schreibt für Hausangestellte keinen vor. Er ist reine Vertragssache: Verspricht ihn Ihr Vertrag, schulden Sie ihn; schweigt er dazu, dann nicht. Feiertage sind eine eigene, kantonal geregelte Frage, und die NAV-Stundenansätze schliessen auch den Feiertagszuschlag aus — beides ist in CHF 20.35 nicht eingerechnet.
Welche Kündigungsfrist gilt, wenn ich das Arbeitsverhältnis beende?
Art. 335c OR setzt einen Monat im ersten Dienstjahr, zwei Monate vom zweiten bis zum neunten und drei Monate ab dem zehnten, immer auf Ende eines Kalendermonats. Kündigen Sie im zweiten Dienstjahr am 2. März, zahlen Sie bis 31. Mai. Eine schriftlich vereinbarte Probezeit erlaubt kürzere Fristen. Im betreuten Dienst besteht kein Arbeitsvertrag mit Ihrem Haushalt, also auch keine Kündigungsfrist.
Kann ich eine Nanny aus einem Drittstaat anstellen?
Nur wenn sie bereits einen Ausweis besitzt, der eine Erwerbstätigkeit erlaubt. Die Zulassung von ausserhalb der EU/EFTA ist auf Führungskräfte, Spezialistinnen und andere qualifizierte Arbeitskräfte beschränkt, ist kontingentiert und verlangt vom Arbeitgeber den Nachweis, dass in der Schweiz oder im EU/EFTA-Raum niemand Geeignetes verfügbar war. Eine Betreuungsstelle im Privathaushalt erfüllt das in der Regel nicht, praktisch bedeutet es also Niederlassungsbewilligung C oder Aufenthaltsbewilligung B über den Familiennachzug.
Was passiert, wenn ich meine Nanny schwarz bezahle?
Das ist Schwarzarbeit, und die Folgen treffen Ihren Haushalt. Sie haften rückwirkend für die nicht bezahlten Beiträge an AHV, IV, EO und ALV, dazu für Verzugszinsen und mögliche Sanktionen, und Sie haben keine Unfalldeckung, wenn sie sich bei Ihnen zu Hause verletzt. Weil Hausarbeit ab dem ersten Franken beitragspflichtig ist, ist kein Betrag klein genug, um ausserhalb des Systems zu liegen.
Sind die Gebühren privater Arbeitsvermittler gesetzlich gedeckelt?
Die an Sie verrechneten nicht. Das AVG deckelt die Gebühren gegenüber der stellensuchenden Person — eine Einschreibegebühr von höchstens CHF 45 und eine Provision von höchstens 5 % des ersten Bruttojahreslohns, nach Art. 9 AVG und GebV-AVG SR 823.113. Für das, was einer Familie verrechnet wird, kennt das AVG keine Obergrenze. Wer eine Grenze von 5 % auf Ihre eigene Gebühr behauptet, liest die falsche Seite des Gesetzes.
Kann die Familie nach dem AVG gebüsst werden?
Ja. Art. 39 Abs. 2 lit. a AVG sieht eine Busse bis CHF 40’000 für den Arbeitgeber vor — also für die Familie —, der wissentlich einen Anbieter ohne die nötige Bewilligung beizieht. Die höhere Strafe bis CHF 100’000 nach Art. 39 Abs. 1 lit. a trifft den Anbieter ohne Bewilligung. Ausgelöst wird die Bewilligungspflicht durch gewerbsmässige Tätigkeit, in der Praxis ab rund zehn Stellenbesetzungen in zwölf Monaten.
Ist es günstiger, eine Nanny selber anzustellen?
Ja, in barem Geld. In unserem durchgerechneten Zürcher Basisfall — CHF 30.00 brutto pro Stunde, 30 Wochenstunden, 48 Wochen — kostet die direkte Anstellung rund CHF 38.40 pro tatsächlich geleisteter Betreuungsstunde, sobald Ferien, Feiertage, ein Budget für die Lohnfortzahlung und sämtliche Arbeitgeberbeiträge mitgerechnet sind. Rundils Stufe Qualified kostet CHF 45.40 inklusive MwSt. Die Differenz von CHF 7 kauft Suche, Prüfung, Ersatz und das Verschwinden der Arbeitgeberrolle.
Mit welchen Lohnkosten muss ich pro Stunde wirklich rechnen?
Mit rund dem 1,28-Fachen des vereinbarten Bruttolohns. Aus CHF 30.00 wird ein Bruttojahreslohn von CHF 49’319, sobald der Ferienzuschlag von 8,33 %, neun Feiertage und ein Budget von fünf Krankheitstagen dazukommen, dazu CHF 5’959 an Arbeitgeberbeiträgen und Abrechnungswerkzeugen — rund CHF 38.40 für jede der 1’440 tatsächlich geleisteten Betreuungsstunden. Ein anderer Kanton verschiebt das über den FAK-Satz um ein paar Rappen.
Zahle ich Arbeitgeberbeiträge, wenn die Nanny von Rundil kommt?
Nein. Im betreuten Modell stellt Rundil die Nanny an, deshalb trägt Ihr Haushalt in eigenem Namen weder AHV, BVG, UVG und FAK noch Lohnadministration. Es gibt keine Anmeldung bei der Ausgleichskasse, keinen Pensionskassenanschluss, keine Lohnabrechnungen und keinen Lohnausweis für Ihre Familie. Sie erhalten eine monatliche Rechnung für geleistete Stunden zu CHF 42, 47, 54 oder 55 pro Stunde exkl. 8,1% MwSt., pro Kind, mindestens zwei Stunden.
Wie schnell startet eine Nanny, und was, wenn es nicht passt?
Eine Nanny wird in der Regel innert 48 bis 72 Stunden nach der Buchung zugewiesen und per WhatsApp bestätigt. Passt es nicht, erfolgt die Neuzuweisung kostenlos — keine Kündigungsfrist, keine zweite Gebühr. Für ungeplante Tage deckt die Stufe Flex zu CHF 55 pro Stunde exkl. MwSt. Buchungen unter 48 Stunden Vorlauf ab, inklusive krankem Kind zu Hause oder Notfalltag.
Ändert sich der Preis je nach Kanton?
Nein. Rundil verrechnet in der ganzen Schweiz denselben Stundenansatz — CHF 42, 47, 54 oder 55 exkl. 8,1% MwSt., pro Kind. Was sich ändert, sind die Kosten der Alternative, weil Bruttolöhne und FAK-Sätze auseinandergehen: Die direkte Anstellung ist in Zug und Zürich am teuersten und in Genf und der Waadt am günstigsten. Genf ist zudem der einzige Kanton ausserhalb des eidgenössischen NAV.
Wo wir arbeiten

Ein Preis, jeder Kanton

Rundil verrechnet in der ganzen Schweiz denselben Ansatz. Was sich von Kanton zu Kanton ändert, sind die Kosten, eine Nanny selber anzustellen, weil Bruttolöhne und FAK-Sätze auseinandergehen — der Abstand zwischen den beiden Wegen ist deshalb in Zug und Zürich am kleinsten.

Zürich ≈ CHF 40/Std. all-inCHF 31.50 brutto · FAK 0,98 % · Kita CHF 131–149/Tag · Nanny-Service Zürich →
Zug ≈ CHF 41/Std. all-inCHF 32.40 brutto, der teuerste grosse Kanton · FAK 1,35 % · Nanny-Service Zug →
Basel ≈ CHF 37/Std. all-inCHF 28.60 brutto · FAK 1,10 % · kantonaler Mindestlohn CHF 22.20 · Basler Lohnfortzahlungsskala
Bern ≈ CHF 37/Std. all-inCHF 28.95 brutto · FAK 1,45 % · Nanny-Lohn nur zu 50 % abzugsfähig
Luzern ≈ CHF 39/Std. all-inCHF 30.10 brutto · FAK 1,37 % · städtischer Mindestlohn CHF 22.75 ab Januar 2026
Genf & Lausanne ≈ CHF 33–36/Std. all-inTiefste Löhne, höchste FAK mit 2,29 % und 2,88 % · Genfer CTT-EDom-Minimum CHF 24.59
„All-in“ meint die Kosten pro tatsächlich geleisteter Betreuungsstunde, wenn Sie eine Nanny zum kantonstypischen Bruttolohn selber anstellen, gerechnet mit dem Faktor 1,28 dieser Seite — nicht den Lohn selbst. Rundils Ansatz ist in allen sechs Kantonen CHF 42, 47 oder 54 pro Stunde exkl. MwSt. Mehr dazu im Kinderbetreuungs-Blog oder beginnen Sie beim betreuten Nanny-Service.

Weiterlesen, bevor Sie sich für einen Weg entscheiden

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Die ganze Preisrechnung

Jeder Schritt vom Bruttolohn bis zu der Zahl, die Ihr Konto verlässt, mit den kantonalen Unterschieden Zeile für Zeile.

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Ferienanspruch der Nanny

Vier Wochen nach Art. 329a OR, die Stundenzuschläge von 8,33 % und 10,64 % und wie Ferien im Stundenlohn abgegolten werden.

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Nanny oder Kita?

Der Vergleich, den Familien wirklich anstellen: Kosten pro Kind, Flexibilität, Krankheitstage und was passiert, wenn es zwei Kinder sind statt eines.

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Betreuungsgutscheine in der Schweiz

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Eine Nanny und ein Stundenansatz, geteilt auf zwei Familien.

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Nachmittagsbetreuung

Die Stunden zwischen Schulschluss und Feierabend.

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Notfall und Betreuung am selben Tag

Die Stufe Flex für alles, was unter 48 Stunden im Voraus gebucht wird, inklusive krankem Kind zu Hause.

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Nanny-Service in Zürich und Zug

Die zwei Kantone, in denen die direkte Anstellung am meisten kostet — und Zug zum selben Ansatz.

Nannys in Zürich →

Der betreute Nanny-Service

Die Übersichtsseite: Stufen, was im Ansatz steckt und wie das Modell funktioniert.

Hier starten →

Sie kennen die ganze Kalkulation. Jetzt die Rechnung.

CHF 42, 47 oder 54 pro Stunde exkl. 8,1% MwSt., pro Kind, mindestens zwei Stunden. Keine Antrittsgebühr, keine Anmeldegebühr, kein Arbeitgeber-Papierkram und keine Mindestlaufzeit — eine geprüfte, englischsprachige Nanny, zugewiesen in 48 bis 72 Stunden.